"Wir müssen immer wieder schaffen die Voraussetzungen für Verhandlungen. Ich halte es für sehr wichtig", sagte Merkel nach einem treffen mit dem Premierminister von Lettland, Maris Кучинскисом am Freitag, 29. April, in Berlin.

Mitte April fand die erste in den letzten zwei Jahren die Sitzung des NATO — Russland. Die Nordatlantische Allianz unterbrach den Dialog mit Moskau wegen des Konflikts rund um die Ukraine. Nun, die NATO jedoch parallel mit der Wiederaufnahme der Verhandlungen mit der Russischen Föderation bereitet sich auf zu einer deutlichen Intensivierung der militärischen Präsenz in den vier Mitgliedstaaten, an der Grenze mit der Russischen Föderation, — in Polen, Litauen, Lettland und Estland.

Am Vorabend war bekannt geworden, dass die NATO plant in Litauen ein Bataillon von bis zu 1.000 Soldaten. In dieses Bataillon eingehen und die Kompanie der Bundeswehr Gesamtzahl von 150 bis 250 Soldaten. Angela Merkel betonte, dass die Verstärkung der militärischen Präsenz an der östlichen Flanke der Allianz nicht im Widerspruch zu den Grundlegenden Akt der NATO — Russland von 1997, das verbietet NATO-posten "erhebliche Kontingente der Truppen" auf dem Territorium der einzelnen Länder — die ehemaligen Mitglieder des Warschauer Paktes auf einer kontinuierlichen Basis.

Die NATO unterstreicht, dass die Truppen platziert werden soll in Polen und den baltischen Ländern auf rotierender Basis. Die Allianz ist auch nicht der Auffassung, daß die zu einer Verlagerung Kontingente können als "signifikant".